• Impactdays Graz 12. und 13. März

    Unsere Workshops in Graz fanden in dem Coworkingspace „Spacelend“ statt. Eine super Location mitten in der Stadt gleich beim Lendplatz (daher auch der Name 😉 ). Drinnen war der Eventraum schön geräumig und eher alternativ gestaltet. Ein Dankeschön dabei auch an unseren Partner das Ideentriebwerk Graz www.ideentriebwerkgraz.com. Wir fühlten uns pudelwohl und legten gleich los mit dem ersten Workshop „Idea creation“.

    Das Feld der Teilnehmer war sehr divers. Es waren Studierende aus beispielsweise Medizin und
    Wirtschaft der TU-Graz und auch anderen Sozialwissenschaften anwesend. Trotzdem bildete sich gleich eine Gemeinschaft, die durch alle drei Workshops halten sollte. Eine Idee, die dort entstanden ist, nannte sich „Re-Boxing“ und wollte Kartonvon Onlineversand weiternutzen. Besonders begabt stellte sich das dreiköpfige Team im Pitchen heraus. In genau einer Minute erklärten sie die Idee und zwar zu dritt perfekt koordiniert.

    Danach stellte Lukas Kruppa sein social Start-Up Ansprechpartner www.anspruchpartner.at vor. Anspruchpartner zeigt einem persönlich auf welche Beihilfen man Anspruch hat und wie man dazu kommt und zwar in weniger als 5 Minuten. Die Q&A Session war voll mit spannenden Fragen, auch nach dem offiziellen Ende des Workshops wurde noch angeregt geplaudert.

    Am zweiten Tag ging es weiter mit den Workshops zum Thema Impact und Business Modell. Besonders spannend waren die vielen Beispiele von internationalen sozialen Unternehmen, aber auch in Österreich. Die Teilnehmer kannten vor dem Workshop eher nur klassische NGOs oder profit-orientierte Unternehmen. Da wurde das Spektrum dazwischen mit vielen erfolgreichen Sozialunternehmern gefüllt. Auch hier kamen mehrere spannende Ideen auf und die Teilnehmerinnen arbeiteten an ihren Konzepten. Diese waren beispielsweise ein Flüchtlingsprojekt mit recycelten Sportmaterialien, eine nachhaltige Erdbeerfarm oder ein Bildungsprojekt, das die Hierarchien umdreht und Schüler zu Lehrenden werden lässt.

    Nach viel spannendem Input, sowie interaktivem Arbeiten an den Projekten, war die entspannte Atmosphäre am Schluss in der gemütlichen Couchecke gerade richtig. Hier stellte sich Anna Resch vor, eine Sozialunternehmerin aus Graz, die als Gründerin des Projektes Raumbasis www.raumbasis.at dafür sorgte, dass Leerstände in der Stadt vorübergehend genutzt werden. Gefördert wird das Projekt von der Stadt, die Interesse an der Belebung des Raums hat und genutzt wird der Raum von Pop-Up-Stores, die ihr Konzept ausprobieren wollen, sozialen Projekten, Ausstellungen und vielem mehr. Auch hier war die Gruppe sehr interessiert und wollte viele Details darüber wissen, wie es so läuft als Sozialunternehmerin.

    Dieser Artikel wurde von unserem Volontär Lukas verfasst.